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Mein Website-Relaunch – Herausforderungen & Lösungen

Hier ist sie: meine neue Webseite.

Zum einen war die andere Webseite jetzt schon ein paar Jahre alt und es hat sich optisch und technisch einiges getan.

Zum anderen gab es einige Dinge, die einfach nicht mehr zu dem passten, was ich mit meinem Webauftritt erreichen möchte.

Ich werde meine neue Webseite in Zukunft 

  • mit wertvollen Inhalten für Sie füllen
  • noch mehr als „Werkzeug“ nutzen
  • und die Inhalte mehr mit meinen anderen Webprofilen verknüpfen.

Auf der bisherigen Webseite …

  • gab es zum Beispiel schon auf der Startseite vier Zielgruppen, die ich angesprochen habe. Das ist einfach zu viel gewesen.
  • die Texte waren kurz und typografisch strukturiert, doch ich wollte sie optisch noch mehr als einzelne Leseportionen darstellen. Das finde ich selbst auf anderen Webseiten auch immer sehr angenehm. Man kann die Inhalte dann viel besser mit den Augen scannen und alles schnell erfassen.
  • Und … mea culpa … die Texte waren auch zum Teil nicht mehr so richtig aktuell ;-). Das kennen Sie bestimmt auch: Die eigenen Sachen kommen oft zu kurz, weil man sich auf die Kundenaufträge konzentriert. Auch das soll sich nun ändern.
    Ich möchte immer weiter an der Seite arbeiten und sie stetig verbessern.

Ich gebe es zu: Bei der eigenen Webseite kribbelt es mir als Designerin immer in den Fingern mich optisch etwas auszutoben. Schließlich ist es die eigene Homebase.

Aber nachdem der erste grafische Entwurf fertig war, wurde mir klar, dass ich das gar nicht so möchte. Es ist mir viel wichtiger die einfache und übersichtliche Struktur in den Vordergrund zu stellen.

Meine Idee war zum Beispiel, am Rand farbige Streifen anzubringen, von denen immer mal ein Störer mit Pfeil in die Seite führt und auf bestimmte Inhalte hinweist.

Kurz gesagt: Die Streifen flogen einfach raus :-). Es war zu viel.

Ich habe überlegt, die Grafiken nicht als kolorierte Zeichnung, sondern als Vektorgrafik einzubauen. Doch jetzt bin ich bei dem gezeichneten Stil geblieben.

Das passt einfach besser zu mir.

Das optische Ergebnis ist jetzt eine klare, in einzelne Abschnitte gegliederte Seite, bei der es mehr auf die Inhalte ankommt, als auf „grafisches Drumherum“.

Der dunkle Türkis-Farbton aus meinem Corporate-Design

… bildet jetzt immer den Hintergrund für mein Foto.

Oben auf der Startseite verwende ich ihn in etwas aufgelockerter Form mit etwas Hintergrundstruktur.

Am unteren Seitenrand steht die Farbe dann ganz plakativ direkt hinter dem Foto.

Diese Optik verwende ich nun auch in meinen anderen Onlineprofilen. Zum Beispiel bei Facebook und Xing. Sie hat eine Funktion wie ein Logo.

Der Blog

Während der Entstehung der neuen Webseite bin ich immer wieder auf gute Blogs und Inhalte gestoßen. Dort fand ich zum Thema Onlinemarketing und Positionierung viel Inspiration.

Also habe ich mich entschieden, dass ein Blog einer der Schritte ist, mit denen diese Seite zu meinem Werkzeug wird.

Zu meinen Inspirationen gehörten zum Beispiel der Blog von Chimpify (viel wertvolle Info zum Schreiben von Blogtexten und Überschriften) und die Facebookgruppe Solopreneure & Freelancer (immer wieder gute Tipps zum Thema Positionierung).

Eine kleine Herausforderung waren die Teaserbilder

Die Vorschaubilder für die einzelnen Blogartikel habe ich ein paarmal neu angefasst und mich in puncto Gestaltung mehrfach umentschieden. Ich wollte eine Balance zwischen Auffälligkeit und klarer, schlichter Inhaltsvermittlung finden.

Variante 1: Auffällige Farbe mit Grafik

Mein erster Gedanke war, dass das Teaserbild möglichst auffällig sein sollte. Mit Farben, die ins Auge springen. Mit hervorgehobenen Textbereichen und Störern.
Das mag vielleicht als Vorschaubild in Social Media Kanälen funktionieren. Doch mehrere Bilder dieser Art nebeneinander erschlagen das Auge dann etwas :).

Also: Erstmal verworfen.

Variante 2: Mit türkisfarbenem Hintergrund und kleinem Foto

Die zweite Idee ging dann so ziemlich in die gegensätzliche Richtung: Der Text soll im Vordergrund stehen und die Farben nicht so arg „brüllen“. Doch bei der Platzierung meines Fotos und des Bildelements oben links war ich dann doch sehr zaghaft, oder?

Da darf ruhig etwas mehr Selbstbewusstsein her. Schließlich bin ich diejenige, die die Blogartikel schreibt und die mit den Tipps assoziiert werden möchte.

Variante die ich nun nutze:

Darum ist es (zur Online-Schaltung der Seite) jetzt diese Optik geworden:

  • oben steht die Headline
  • mein Foto in gut erkennbarer Größe ist immer unten links platziert
  • ein Bildelement zum Thema befindet sich unten rechts
  • und der Abbinder mit der Webadresse, der auch wieder den türkisfarbenen Hintergrund für das Foto bildet, darf natürlich auch nicht fehlen

Und dann kam auch noch unser aller spezielle Freundin dazu: Die DS-GVO

Seit Anfang 2018 wurden wir alle von allen Seiten mit Infos zur DS-GVO geradezu überhäuft. Da kann man schon mal leicht in Panik geraten ;).

Vielleicht kennen Sie das auch.

Ich gebe zu: Auch bei mir ist Betriebsamkeit ausgebrochen.

Ich habe mir diverse Webinare zum Thema angeschaut, mich in passenden Facebookgruppen schlau gemacht und einen Beratungstermin bei Datenschutzexperten vereinbart.

Zu Beginn dieser Betriebsamkeit war ein Impressum und Datenschutz Generator für Webseiten mein erster Anlaufpunkt.

Doch es hat sich schnell herausgestellt: Die Inhalte waren viel zu allgemein gehalten.

Viele Punkte waren überflüssig, dafür fehlten andere, die wichtig sind.

Letztlich habe ich mich dazu entschieden, einen spezialisierten Anwalt zu beauftragen. Er hat mein Impressum ergänzt, die Datenschutzerklärung komplett neu geschrieben und einen generellen Webseiten-Check vorgenommen.

Wichtig bleibt auch nach der Online-Schaltung weiterhin, dass man die Augen offen hält und Aktualisierungsinformationen vom Anwalt einbindet, sobald man sie bekommt.

Die Entscheidung, letzte Anpassungen nach der Online-Schaltung vorzunehmen

Die Schritte über die ich oben berichte, haben sich dann doch eine ganze Zeit hingezogen.

Das war dann auch der Grund, warum ich mich entschlossen habe, letzte kleine Anpassungen erst nach der Online-Schaltung umzusetzen. Z. B. die letzten 30 % für die Suchmaschinenoptimierung oder auch weitere Feinschliff-Aktionen an meinen Texten.

Der Vorteil: Ich kann die neue Seite „benutzen“ und die Inhalte in meinen Onlineprofilen veröffentlichen.

Und durch die sukzessive Erweiterung der Suchmaschinenoptimierung tut sich auch im Hintergrund der Seite weiterhin was.

Mein Ziel ist es, die neue Webseite auch etwas genauer mit Analytics zu betrachten (was ich bei der alten Seite doch vernachlässigt habe).

Fazit zu meiner neuen Webseite

Es hat eine Weile gedauert, doch es hat sich gelohnt.

  • eine klare Struktur und Unterteilung des Layouts sorgt für Übersicht
  • ein Blog ist dazu gekommen
  • die Texte über meine Leistungen habe ich überarbeitet

Das Ergebnis meiner Webseite kann sich sehen lassen und ich werde immer weiter daran arbeiten. Vor allem auch an meiner Positionierung.

Diesen Blogartikel werde ich erweitern, um zu zeigen, wie sich die Seite weiter entwickelt.

Wie ist Ihre Meinung zu meiner Webseite?

Was gefällt Ihnen und wo würden Sie sich noch Änderungen wünschen? Schreiben Sie mir einen Kommentar.

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