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Verwandeln Sie Ihre Kontaktseite in einen roten Teppich für Ihre Kunden

Bekommen Kunden auf Ihrer Kontaktseite alle Informationen die sie suchen?

Nutzen Sie Ihre Kontaktseite als Chance Kunden zu gewinnen! Machen Sie Ihren Kunden den Weg so leicht wie möglich und rollen Sie sprichwörtlich den roten Teppich aus. :)

„Reicht nicht ein Kontaktformular, damit meine Kunden mir schreiben können?“

Na klar, ein Kontaktformular ist wichtig. Doch es sollte nicht der einzige Weg sein, über den Ihre Kunden Kontakt zu Ihnen aufnehmen können.

Was also können Sie für eine richtig gute Kontaktseite auf Ihrer Webseite tun?

Da sind zum einen die „normalen Kontaktdaten“, die Ihre Kunden auf der Webseite gerne schnell und einfach finden möchten. Zum anderen gibt es ergänzende Informationen, die Ihnen vielleicht nicht auf Anhieb in den Sinn kommen. Die aber trotzdem wichtig sein können.

Die Tipps in diesem Artikel geben Ihnen Hilfen für beide Sorten von Kontaktdaten.

Hier kommen 7 Tipps, wie Sie Ihre Kontaktseite wirklich effektiv machen.

Tipp 1: Konkrete Ansprechpartner nennen

„Zu wem genau kann ich Kontakt aufnehmen?“ Das möchte jeder wissen, der Ihre Kontaktseite auf Ihrer Homepage anklickt.

Verstecken Sie sich also nicht hinter einem Schattenspiel-Tuch. Lassen Sie Ihre neuen Kunden nicht im Dunkeln tappen.

Geben Sie sich selbst oder einen Mitarbeiter als konkreten Ansprechpartner an. Inklusive Funktion im Unternehmen. Ergänzen Sie das Ganze am besten noch mit einem Foto.

So hat Ihr Kunde dann schon ein bisschen das Gefühl, als würde er sich im persönlichen Gespräch befinden. Eine gute Vertrauensbasis ist geschaffen.

Wenn es verschiedene Ansprechpartner für unterschiedliche Bereiche gibt, bietet sich evtl. ein Link zur Seite „Über uns“ an. Hier können Mitarbeiterfotos direkt mit ihren entsprechenden persönlichen Kontaktdaten verknüpft werden.

Tipp 2: Geben Sie verschiedene Kontaktmöglichkeiten, dann ist für jeden was dabei

Häufig bietet es sich an, moderne und traditionelle Möglichkeiten zu kombinieren. So findet jeder Kunde seinen bevorzugten Weg, Sie zu erreichen.

Dazu können gehören:

  • Ihr Porträtfoto wirkt sehr sympathisch und macht Sie zu einem persönlichen Berater
  • Telefon (anklickbar für den direkten Anruf, vor allem auf mobilen Geräten)
  • Fax
  • Mobilfunknummer (anklickbar für direkten Anruf, vor allem auf mobilen Geräten)
  • E-Mail-Adresse (inklusive Link zum öffnen des eigenen E-Mail-Programms)
  • und natürlich darf auch die Postanschrift nicht fehlen

Auch wenn viele dieser Punkte im Impressum nochmal gelistet werden - auf der „Kontakt“-Seite dürfen sie nicht fehlen. Es sind wertvolle Informationen, die kurze Wege ermöglichen.

E-Mail-Adressen mit (at) statt des @-Zeichens können von Bots ausgelesen werden. Daher hilft diese Schreibweise nicht gegen Spam. Verwenden Sie einfach die "normale" Schreibweise und machen sie es Sie Ihren Kunden leicht, Ihnen zu schreiben.

Wenn Sie Social Media Kanäle oder Ähnliches einbinden, beachten Sie das Thema Datenschutz:

Facebook, WhatsApp, Skype etc. sind nicht dem EU Datenrecht untergeordnet. Wägen Sie hier sorgfältig ab, welche und ob sie diese auf der Kontaktseite angeben.

Tipp 3: Öffnungszeiten

Wann darf ich anrufen? Wann kann ich für ein Beratungsgespräch vorbeikommen?

Öffnungszeiten sind nicht nur dann wichtig, wenn Sie ein Ladenlokal oder eine Praxis haben. Die Angabe von genauen Zeiten ermöglichen Ihren Kunden, auf Ihrer Webseite sofort herauszufinden, wann Sie am besten erreichbar sind. Sei es im Büro oder auch mobil.

Wenn sie rund um die Uhr für Ihre Kunden erreichbar sind oder spezielle Öffnungszeiten am Wochenende anbieten, sollten Sie auch das ganz deutlich darstellen.

Tipp 4: „Wie komme ich zu Ihnen?“ Google Maps und Anfahrtsskizze

Besonders wenn Ihre Kunden Sie regelmäßig persönlich aufsuchen, ist eine gute Anfahrtsbeschreibung für Ihre Kontaktseite wichtig (auch trotz Navi).

Hierzu können Sie die Google Map einbinden, wenn Sie möchten direkt mit Routenplanerfunktion.
Die Google Map kann auch farblich an das Design Ihrer Webseite angepasst werden und z. B. Zweigstellen enthalten.

Allerdings zeigt sie alle Kartenelemente von Google an und Sie können wichtige Orientierungsmerkmale nicht individuell hervorheben. (Daher hier ein Tipp: Der Kartenausschnitt sollte wichtige Punkte in der Umgebung zeigen. Bei kleinen Orten zum Beispiel die nächste größere Stadt.)

Zusätzlich oder stattdessen ist oft eine einfache grafische Anfahrtsskizze sinnvoll, die als Bild auf der Kontaktseite dargestellt wird.

Die Anfahrtsskizze kann dann ganz einfach Unwichtiges weglassen:

  • filigrane Biegungen von Straßen
  • unwichtige Nebenstraßen

und wichtige Dinge klar hervorheben:

  • Parkmöglichkeiten
  • Schranken und andere Hindernisse
  • wichtige Kreuzungen
  • Anbindungen an Autobahnen u. ä.
  • Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel

Ihr Kunde kann sich so die Situation vor Ort viel besser vorstellen.

Und das Beste ist: Die Anfahrtsskizze kann so angelegt werden, dass sie auch in Print-Produkten funktioniert (z. B. in Ihrem Flyer). So fördern Sie die Wiedererkennung.

Ergänzen Sie eventuell auch eine knappe textliche Anfahrtsbeschreibung. Vor allem, wenn Ihre Geschäftsräume etwas versteckt liegen. Trotz Navigationsgerät liest der ein oder andere sich so eine Beschreibung gerne kurz durch.

Tipp 5: Wenn spezielle Daten auf der Kontaktseite gebraucht werden

Informationen für Lieferverkehr (wenn nötig)

Sie bekommen regelmäßig Waren geliefert? Dann geben Sie auch eine kurze Beschreibung für Parkmöglichkeiten, zum Beispiel für LKWs oder große Lieferwagen.

Barrierefreiheit

Sind Ihre Geschäftsräume gut für Rollstuhlfahrer zu erreichen? Gibt es einen Aufzug? Einen ebenerdigen Hintereingang? Für fast alle Branchen ist auch diese Information wichtig.

Beschreiben Sie für Lieferverkehr und auch für Rollstuhlfahrer den optimalen Weg in Ihre Räume.

Tipp 6: Kontaktformular auf Ihrer Kontaktseite - ja oder nein?

Es mag Menschen geben, die ein Kontaktformular ähnlich unpersönlich finden, wie beim Telefonieren den Anrufbeantworter :-). Viele schreiben lieber direkt eine E-Mail oder rufen an.

Ähnliches hat mir vor kurzem auch einer meiner Kunden berichtet:

Seit einiger Zeit nutzt er gar keine Kontaktformulare mehr auf seinen Websites. Er hat die Erfahrung gemacht, dass Anfragen die über das Kontaktformular kommen, selten zu erfolgreichen Abschlüssen führen.

Anfragen die dahingegen normal per E-Mail oder Telefon eingehen, führen oft zu Abschlüssen.

Meine Erfahrungen sind ein bisschen zweigeteilt:

Ich habe durchaus auch schon ein paar Anfragen über mein Formular erhalten. Auch von Kunden, mit denen ich seit dem häufiger zusammen arbeite. Aber es waren natürlich auch weniger ernst gemeinte Anfragen dabei.

Viele Kunden rufen tatsächlich eher an oder melden sich per E-Mail.

Ich selbst finde ein Kontaktformular manchmal komfortabler als E-Mails. Manchmal hat man das E-Mail-Programm nicht auf und ist auch ein bisschen zu „faul“ es zu öffnen. Für kurze Anfragen kann ein Kontaktformular sinnvoll sein.

Ich denke Sie können selbst am besten beurteilen, welche Kontaktmöglichkeiten für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Kunden am sinnvollsten und effektivsten sind.

 

Mit den folgenden Eigenschaften ist Ihr Kontaktformular funktional und übersichtlich:

  • Ein sympathischer und informativer Einleitungssatz schafft Vertrauen und wirkt persönlich. Teilen Sie dem Nutzer mit, wie lange es in etwa dauern wird, bis Sie antworten. Zum Beispiel so etwas wie: „Üblicherweise antworten wir innerhalb eines Arbeitstages auf Ihre Anfrage. Bei dringenden Anliegen erreichen Sie uns unter Tel. 0123456.“
  • Nur die nötigsten Dinge abfragen, damit das Formular nicht zu lang wird. Das ganze Formular sollte ohne scrollen sichtbar sein.
    (Erstellen Sie für ausführlichere Abfragen besser ein eigenes Formular. Z. B. für Angebotsanfragen, Zimmerbuchung, …)
  • Feldbezeichnung nah genug an das passende Formularfeld setzen, damit die Zuordnung klar ist. Oder die Feldbezeichnung in das Feld schreiben. Bezeichnungen innerhalb der Felder verschwinden allerdings, sobald man in das betreffende Feld klickt. Verwenden Sie diese Möglichkeit also am besten nur für ganz kurze Formulare.
  • so wenig Pflichtfelder wie möglich verwenden
  • klare optische Meldungen, wenn etwas falsch ausgefüllt wurde (Validation)
  • Anpassen des Formulars an Ihr Webseiten Design
  • kurze Felder (Die Länge und Größe des Feldes sollte zu dem passen, was dort eingetragen wird.)

Außerdem gibt es natürlich eine Versandbestätigungsseite (eine „Danke“-Seite), damit Ihr Kunde weiß, dass seine Nachricht nach dem Klick auf „Senden“ auch wirklich abgeschickt wurde.

Diese Seite können Sie außerdem nutzen, um auf etwas Besonderes aufmerksam zu machen (Leistungen, Social Media).

Ein Captcha (zur Spam-Reduzierung) ist nicht unbedingt notwendig. Es schreckt Ihre Kunden eher ab und mindert die Nutzerfreundlichkeit.

Es prüft, ob am „anderen Ende der Leitung“ ein Mensch oder eine Maschine das Formular ausfüllt.

Bei hoch frequentierten Formularen hat ein Captcha Sinn, denn sie werden häufiger mit Spam überhäuft. Allerdings sollte man hier statt eines grafischen Captchas lieber eine Frage stellen, die nur ein Mensch beantworten kann („Welches ist der dritte Monat jeden Jahres?“), oder den bekannten „bist du ein Computer oder ein Mensch?-Test“ mit Erkennen von Bildern verwenden.

Solange Sie die eingehenden E-Mails noch bequem manuell überprüfen können, würde ich auf ein Captcha verzichten.

Verschlüsseln Sie Ihre Webseite mit https, damit die Nachrichten des Kontaktformulars gesichert übertragen werden.

Platzieren Sie das Kontaktformular oben auf Ihrer Kontaktseite. Es sollte sofort und ohne scrollen komplett sichtbar sein (auch der „Senden“-Button).

Direkt daneben oder darunter dann die anderen wichtigen Kontaktdaten.

Denken Sie an den Datenschutz für Ihr Kontaktformular.

Bevor der Nutzer auf den Senden-Button klickt, sollte er darüber informiert werden, was mit seinen Daten passiert.

Platzieren Sie daher oberhalb des Senden-Buttons eine Checkbox (Pflichtfeld!) zusammen mit einem entsprechenden Text. Die Checkbox darf nicht vorausgefüllt sein!

Dieser Text enthält eine Information zur Einwilligung, einen Link zur Datenschutzseite, einen Hinweis auf Widerruf, die Information wozu die Daten genutzt bzw. gepeichert werden. Leider nimmt der Text immer ein wenig Platz in Anspruch, doch der Datenschutz sollte es wert sein :).

Der Text kann je nach Funktionen im Formular und je nach dem was mit den gesendeten Daten geschied unterschiedlich sein. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem Rechtsexperten.

Tipp 7: Kein langes Suchen mehr! – Zeigen Sie Ihre Kontaktdaten schon auf der Startseite

Eigentlich war das was ich oben geschrieben habe nicht so GANZ richtig. Haben Sie es gemerkt?

Ich habe die Kontaktseite mit dem roten Teppich für Ihre Kunden verglichen. Richtiger müsste ich sagen: Die Kontaktseite ist nur die „Verlängerung“ des roten Teppichs.

Schon auf der Startseite sollte Ihren Kunden der erste Zipfel des roten Teppichs entgegenleuchten. :-)

Konkret spreche ich hier von den wichtigsten Kontaktdaten. Von denen, die am wahrscheinlichsten und am häufigsten genutzt werden - wie zum Beispiel Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Platzieren Sie diese prominent auf der Startseite. Kombinieren Sie sie mit Ihrem Foto (oder mit dem Ihres Kundenbetreuers).

Und bestenfalls sind diese Kontaktdaten auf jeder Unterseite zu sehen. Wie gesagt: Kein langes Suchen, sondern kurze Wege für Ihre Kunden!

Fazit

Mit einer richtig gut ausgestatteten Kontaktseite beantworten Sie alle wichtigen Fragen Ihrer Kunden:

  • Ansprechpartner nennen (Zu wem nehme ich Kontakt auf?)
  • Verschiedene Kontaktmöglichkeiten (Auf welchem Weg erreiche ich Sie?)
  • Öffnungszeiten (Wann erreiche ich Sie am besten?)
  • Google Maps und / oder Anfahrtsskizze (Wie finde ich zu Ihnen?)
  • Spezielle Informationen (z. B. wie sind die Bedingungen für Lieferverkehr? Ist ein barrierefreier Zugang möglich?)
  • Kontaktformular (oben auf der Seite platzieren)
  • Kontaktdaten auf allen Unterseiten

So steigt die Chance, dass potenzielle Kunden Sie direkt anrufen oder Ihnen schreiben.

Bei meiner Kontaktseite habe ich mich dazu entschieden ein Kontaktformular einzubinden und die wichtigsten Kontaktmöglichkeiten direkt daneben zu schreiben. Ganz oben auf der Seite weise ich darauf hin, das ein Kunde schnell mit einer Antwort rechnen kann. Dadurch, dass mein Foto, meine Kurzvorstellung und die Links zu Social Media Profilen überall unten auf meiner Webseite sichtbar sind, sorgen sie auch hier für Persönlichkeit. Eine Anfahrtsskizze oder Google Maps habe ich bewusst weg gelassen. Meistens finden Treffen mit meinen Kunden bei ihnen vor Ort statt. Und sonst stimme ich viel online und per Telefon ab.

Welche Kontaktmöglichkeiten finden Sie sinnvoll und nötig?

Wie überzeugen Sie Ihre Kunden auf Ihrer Kontaktseite? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Quellen: In erster Linie beruht der Artikel auf meinen Erfahrungen als Webdesignerin. Einige weitere wichtige Hinweise für meinen Artikel habe ich bei http://www.timkaufmann.de/kontaktseiten-7-best-practices/ gefunden.

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