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Wie Sie den passenden Webdesigner finden

von Nicole van Meegen, 08.11.2019
von Nicole van Meegen, 

Einen Webdesigner finden, bei dem Sie sich gut aufgehoben fühlen? Gar nicht so einfach, denn Sie können nicht »hinter die Kulissen schauen«.

»Wie läuft die Zusammenarbeit ab? In welchem Rahmen liegt die Investition und was bekomme ich dafür? Wird das gestaltete Ergebnis mein Angebot optimal rüberbringen?«

Ohne Antworten auf diese Fragen ist es schwer eine Entscheidung zu treffen. Das ist absolut nachvollziehbar.

Hier zeige ich Ihnen Wege, wie Sie Ihren kreativen Dienstleister vorab besser einschätzen können.

Die folgenden Punkte helfen Ihnen durchzuatmen und sich mit einem guten Gefühl für einen Webdesigner zu entscheiden.

Das Gefühl, gut aufgehoben zu sein

Erkennen Sie Ihre eigenen Werte wieder?

Werfen Sie erste Blicke auf die Website des Webdesigners.
Bekommen Sie auf der Startseite schnell einen aussagekräftigen ersten persönlichen Eindruck? Oder spätestens auf der »Über mich Seite«?
Und wenn ja: Was sagt Ihr Bauchgefühl?

Wenn der Designer auf seiner Website einen Blog schreibt, können Sie durch seinen Schreibstil einen guten Eindruck von seiner Person bekommen.
Sind die Tipps, die er in seinen Blog Artikeln gibt einleuchtend und sagen sie Ihnen zu?

Was finden Sie bei Google über ihn heraus? Für einen ersten Rundumschlag ist eine kleine Google Sammlung hilfreich.

Sie möchten Ihren ersten Eindruck noch festigen? Folgen Sie dem Webdesigner Ihrer Wahl zuerst eine Weile in Social Media Kanälen. Finden Sie genauer heraus, wie er »tickt«. Welche Tipps gibt er? Wie lesen sich die Kommentare? Wie aussagekräftig ist sein Profil?
Es entsteht schnell ein umfassendes Bild.

Kennen Sie andere Unternehmer, die mit dem Designer zusammenarbeiten. Sprechen Sie mit ihnen und stellen Sie Fragen zu ihren Erfahrungen.

Und dann horchen Sie in sich hinein. Empfinden Sie Sympathie? Wirkt das alles stimmig und vertrauenswürdig auf Sie?

Authentische Kundenstimmen

Finden Sie auf der Website des Webesigners Kundenstimmen? Echte Kundenstimmen erkennen Sie an folgenden Punkten:

Nennen die Kunden spezifische Gründe für Ihre Zufriedenheit? Ein »Alles super. Gerne wieder.« hilft Ihnen nicht weiter.
Es werden konkrete Leistungen und das Ergebnis der Zusammenarbeit beschrieben? Wunderbar. Dadurch entsteht ein besseres Bild, dass Ihnen hilft, den passenden Webdesigner zu finden.

Achten Sie darauf, ob dort Name, Firmenname und Website des Kunden stehen. Gekürzte Namen wie Thomas M., ohne weitere Angaben lassen schnell darauf schließen, dass die Rückmeldungen der Kunden nicht echt sind.

Wichtig ist, dass die Kundenstimmen von Personen stammen, die zur gleichen Zielgruppe wie Sie gehören. Können Sie sich dieser Zielgruppe zuordnen (zum Beispiel Selbständige und kleine Unternehmen)?

Passt der Stil der Arbeitsproben zu Ihnen?

Der Weg auf der Website eines Designers führt Sie wahrscheinlich mit einem Ihrer ersten Klicks zu den Arbeitsproben. Sie möchten wissen, ob Sie sich in seinem Gestaltungsstil wiederfinden. Und das ist verständlich. 

Stellen Sie sich diese Fragen, während Sie die Webdesign Beispiele betrachten:

  1. Können Sie sich leicht vorstellen, dass der Designer sich schnell in Sie und Ihr Unternehmen hineindenken kann?

  2. Hat er Erfahrung mit der Zielgruppe, zu der Sie gehören? Gestaltet er beispielsweise nur für Selbstständige und kleine Unternehmen? Oder haben Sie das Gefühl, dass die Bandbreite der Zielgruppe zu groß ist?
    Eine große Bandbreite bedeutet zum Beispiel, dass der Webdesigner zugleich für Gründer, kleine Unternehmen, Agenturen, große Unternehmen und Konzerne, Privatpersonen,  … arbeitet. Er kann sich nicht in eine spezielle Zielgruppe tiefer hineindenken und dort umfassend Erfahrung sammeln.

  3. Stellt der Webdesigner Kundenprojekte dar, in denen Sie Ihren Wunsch Stil wiedererkennen? Design Ergebnisse, die ein Gesamtbild erkennen lassen?
    Achten Sie darauf, ob es sich tatsächlich um Kundenprojekte handelt. Oder ob der Webdesigner vor allem Projekte zeigt, die er für sich selbst, im Studium oder für privat erstellt hat. Solche Projekte stellen Designer häufig dann auf ihrer Website dar, wenn noch wenig Erfahrung mit Kunden vorhanden ist. Sie helfen Ihnen nicht zu beurteilen, wie er für und mit Kunden arbeitet.

Was kommt wann? Wie läuft die gemeinsame Arbeit ab?

Werden Ihre W-Fragen klar beantwortet?

Eine gute Kommunikation mit Ihrem Webdesigner gelingt dann, wenn er Ihre Fragen ohne Umwege beantwortet. Vor allem auch die, die Sie sich stellen, wenn Sie das erste Mal seine Website ansehen. 

Wer ist das? Wie erreiche ich ihn? Was bietet er? Was ist mein Nutzen? Wenn Sie auf diese Fragen schnell eine Antwort finden, zeichnet das ein erstes Bild davon, wie die Zusammenarbeit ablaufen kann.

Wird Ihnen der Ablauf der Zusammenarbeit deutlich?

Halten Sie auf der Website Ausschau nach knappen und präzisen Beschreibungen einzelner Arbeitsschritte und Abfolgen.

Gibt es Informationen zu einem ungefähren Zeitrahmen, den Sie für Ihr Webdesign kalkulieren können? Ist ein klarer Prozess ersichtlich?

Wenn Sie Kontakt zu Ihrem Designer aufnehmen, ist der erste wichtige Schritt die schnelle Reaktion auf Ihre Anfrage.
Erhalten Sie innerhalb weniger Tage oder schneller eine Antwort, ist dies ein gutes Zeichen für Zuverlässigkeit. Denn Sie möchten, dass auch während der Zusammenarbeit alles zügig und effektiv läuft, richtig?

Checken Sie, ob der Webdesigner ein kostenfreies Strategiegespräch (Erstgespräch) anbietet.
Ein Strategiegespräch hilft Ihnen und Ihrem Designer zu schauen, ob Sie zueinander passen. Und ob beide Seiten die gleiche inhaltliche Vorstellung von einer Zusammenarbeit haben.
Sie sprechen währenddessen über Ihre Ziele und Zielgruppe/n. Sie stellen gemeinsam fest, wie die Designleistungen und Webdesign Pakete für Ihr Anliegen zugeschnitten werden können. Mit individuellem Umfang.

Ziel ist, dass Sie danach ganz klar wissen, welcher Schritt als Nächstes folgt. Nach dem Gespräch wissen Sie, wie Ihr persönlicher Website Design Aktionsplan aussieht.

Ein erfahrener Webesigner spricht außerdem den Zeitrahmen an und fragt Sie, wann Sie Ihr Design fertig vorliegen haben möchten. Hierbei ist wichtig, dass er Sie ehrlich berät. Dass er Zeiträume fest legt, die gleichzeitig realistisch und nicht zu knapp gefasst sind. 

Seien Sie sicher: Der Designer, der zu Ihnen passt, stellt Ihnen die richtigen Fragen. Auch dann, wenn Sie noch keinen klaren Weg vor Augen haben.

Vor einem Strategiegespräch können Sie mit Ihnen bekannten Unternehmern sprechen, die bereits mit einem Webdesigner gearbeitet haben.
Besonders, wenn Sie noch unsicher sind, welche Fragen Sie stellen können, helfen Ihnen die Erfahrungen anderer.

Fragen Sie auch, ob es Dinge gibt, die diese beim ersten Gespräch vergessen haben zu fragen und sich später geärgert haben.

 

Ihre Ziele von Beginn an klar im Fokus

Verständliche Sprache ohne Fachchinesisch

Einem Webdesigner, der zu Ihnen passt, ist es wichtig, dass Sie seine Sprache verstehen.

Er spricht nicht „von oben herab“, sondern auf Augenhöhe. Er schätzt Sie für Ihre Expertise und zeigt Ihnen, dass er Sie ernst nimmt.

Auf seiner Website können Sie nachvollziehen, was er genau mit einzelnen Leistungen und Beschreibungen meint.
In Social Media gibt er Tipps und geht verständlich auf Fragen ein.

Im Strategiegespräch fühlen Sie sich bei Ihrem Wissensstand abgeholt.

Ihr Webdesigner führt Sie gut durch die Zusammenarbeit, wenn er viele Fragen stellt.

Sie bekommen vor dem Strategiegespräch Fragen gestellt? Sehr gut! Das zeigt, dass der Designer sich auf das Gespräch vorbereiten möchte, um sie zielgerichtet für Ihre Website beraten zu können.

Sie bekommen keine Fragen? Fordern Sie diese Fragen im Gespräch aktiv ein und schauen, was passiert.

Einen Webdesigner der Sie und Ihr Unternehmen kennenlernen möchte, erkennen Sie an diesen Punkten:
Er startet nicht mit Entwürfen, ohne vorher Ihre Wünsche und Erwartungen einzuholen. Er möchte Ihr Ziel und Ihr Unternehmen verstehen. Er nimmt Sie an die Hand und leitet Sie, denn er möchte wissen, welche Aussagen Sie mithilfe Ihrer Website treffen wollen und was Ihr Ziel ist.

Stellen Sie gerne selbst Fragen vor dem ersten Gespräch (zum Beispiel per E-Mail). An der Art und Weise, wie der Designer während Ihres Gesprächs antwortet, können Sie erkennen, wie er mit Ihnen und Ihren Zielen umgeht und darauf eingeht.

Das Plus: Der Blick über den Tellerrand.

Lassen Sie sich beraten, welche Schritte Sie in puncto Design sinnvollerweise ebenfalls auf dem Schirm haben sollten.

Zunächst ist es wichtig, dass der Webdesigner im Gespräch auf Ihre Anfrage eingeht und ein passendes Angebot unterbreitet. Ohne Ihnen etwas aufzuschwatzen.

Ebenso wichtig ist es, dass Sie Ratschläge zu diesen Punkten bekommen:

  • Ist etwas, dass Sie anfragen aus der Sicht des Designers zum jetzigen Zeitpunkt für Ihr Unternehmen nicht sinnvoll?

  • Welche Alternativen sind eventuell sinnvoller?

  • Welche Designleistungen, die Ihr Unternehmen weiterbringen, können Sie kurz-, mittel- oder langfristig im Hinterkopf haben? 

Hierzu ein Beispiel: 

Sie wünschen sich eine rundum professionelle Website.
Der Designer hat dank seiner Vorab-Fragen erfahren, dass Sie vor allem online durchstarten möchten.
Er gestaltet also nicht einfach drauflos. Er fragt Sie, welche Online-Kanäle Sie nutzen möchten, um potenzielle Kunden zu Ihrer Website zu führen.
Ist es zum Beispiel sinnvoll, Ihre Social Media Profile "aus einem Guss" mit Ihrer Website zu gestalten?

Welche Technik und Kooperationen sind sinnvoll? Beratung zahlt sich aus.

Spricht der Webdesigner beim ersten Gespräch direkt das Thema Kooperationen mit an?

Ein spezialisierter Designer wird von sich aus weitere Dienstleister empfehlen, die Ihr Webdesign mit Inhalt und Leben füllen. Dazu gehören Texter und Fotografen. Wenn nicht, fragen Sie nach.

Bei Webdesign ist das Thema Technik wichtig. Welches System möchten Sie für die Pflege Ihrer Website nutzen (Content Management System)? Welches empfiehlt der Designer, wenn Sie noch keinen Favoriten haben?
 

Stichwort: »Ich weiß, was ich nicht weiß.«

Sagt der Designer ehrlich, welche Bereiche er abdeckt und bei welchen er sich externes Fachwissen zur Unterstützung holt?

Bei einer guten Zusammenarbeit wird er von Beginn an definieren, wer welche Aufgaben übernimmt. 

Und natürlich informiert er Sie darüber, mit wem er Erfahrungen hat. Es ist sinnvoll, dass Sie direkt mit den anderen Dienstleistern in Kontakt stehen und arbeiten. Der Designer koordiniert das Projekt und unterstützt Sie.

Fühlen Sie sich bei mir gut aufgehoben?

Sind Sie auf der Suche nach einem Webdesigner? Möchten Sie herausfinden, ob wir gut zusammenpassen?
Ich lade ich Sie gerne zu einem Strategiegespräch mit mir ein. Vorab sende ich Ihnen einen kurzen Fragebogen um Sie und Ihr Unternehmen kennenzulernen.

Schreiben Sie mir eine Nachricht über meine Kontaktseite.

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Hallo, ich bin
Nicole van Meegen

Als Designerin unterstütze ich Selbstständige und kleine Unternehmen dabei, ihre Außenwirkung professionell zu gestalten. 

Mit einem einheitlichen Erscheinungsbild wecken Sie Vertrauen auf den ersten Blick. 
Sie gewinnen leichter Kunden.

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